Öffentlicher Teil
1. Eröffnung, Feststellung der form-und fristgerechten Ladung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung, stellt die form- und fristgerechte Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird wie folgt geändert:
TOP 7 neu: Beratung zum Urwaldfest
TOP 8 nunmehr: Mitteilungen und Anfragen
Die Tagesordnung wird mit diesen Änderungen einstimmig genehmigt.
2. Bericht der Verwaltung
Keine Themen.
3. Einwohnerfragestunde
Es werden keine Fragen gestellt.
4. Sachstandsbericht zur Entwicklung der Grundschule List
Der Bürgermeister trägt die Chronologie zum Erhalt der Grundschule vor:
1.) 01.02.07: Vorgespräch zur Schulentwicklungsplanungsplanung der Grundschulen Norddörfer und List; Teilnehmer waren: Herr Bgm. Johannsen, Kampen - Herr Bgm. Schmidt, Wenningstedt - Frau Geißler, Schulrätin - Frau Kosbü, Grundschule List - Herr Ußner, Grundschule Wenningstedt - Herr Bgm. Strenger - Frau Bohnhoff-Luber, ALS - Herr Rück, ALS
2.) Elternbefragung zur Situation der Lister Grundschule, Ergebnis wurde in der Elternversammlung bekannt gegeben.
3.) 05.03.07: Elternversammlung ADS-Kindergarten und Grundschule List
4.) 09.03.07: Elternbrief des Bürgermeisters an Kindergarten und Grundschule, gleichzeitig Gespräch mit Frau Reiber und Frau Kuhn über die Situation in List
5.) 12.03.07: Gespräch mit Herrn Rodewald (ADS) über Beibehalt der Einrichtungen und des Personals im Kindergarten und Hort, Ziel – Defizitausgleich durch die Gemeinde
6.) 20.03.07: Gesprächsrunde in Westerland (Rathaus) Teilnehmer: Frau Reiber - Frau Kuhn - Frau Lüning (Leiterin der Grundschule Am Nordkamp) - Herr Bechmann (Leiter der Nikolaischule) - Herr Rück (ALS) - Frau Bohnhoff-Luber (ALS) - Frau Kosbü (Leiterin der Grundschule List) - Herr Benck - Herr Strenger
Thema: Elternwille – Kooperation / Integration der Grundschule List in die Nordkampschule der Stadt Westerland mit Außenstelle List für die 1. und 2. Klasse
7.) 22. /23.03.07: Frau Kosbü informiert hierüber die Schulrätin Frau Geißler.
8.) 26.03.07: Frau Kosbü teilt mit, dass Frau Geißler mit dieser Vorgehensweise (freiwilliger Zusammenschluss) vom Grundsatz her einverstanden ist, weist jedoch auf die Verlässlichkeit für die Außenstelle hin.
9.) 29.03.07: Schulträger – Gemeindevertretung beschließt die Kooperation/Integration in die Nordkampschule
10.) 30.03.07/24.04.07: Nach weiteren Abstimmungsgesprächen offizieller Antrag der Gemeinde List bei der Stadt Westerland
zwischenzeitlich: keine Aussagen von Frau Geißler; sie betont immer, sich erst in der Schulregionalkonferenz am 25.05.07 über die zukünftige Schullandschaft Sylt zu äußern
11.) 25.05.07: Schulregionalkonferenz im Rathaus Westerland: Frau Geißler gibt bekannt, dass die Grundschule List als alleinige Außenstelle der Nordkampschule nicht in Frage kommt, sondern nur im Zusammenschluss mit der Norddörferschule.
12.) 29.05.07: Elternbrief der Rektorin Frau Kosbü an die Eltern
13.) 04.06.07: Schulkonferenz in der Grundschule List
14.) Am 18.06.07 soll ein Abstimmungsgespräch zwischen den Schulleitungen, den Schulträgern und den Elternbeiratsvorsitzenden der Grundschulen
Nordkampschule Westerland
Norddörferschule Wenningstedt/Kampen-Schulverband
Grundschule List
stattfinden; anschließen wird sich um 19.00 Uhr ein Elternabend in der Grundschule List.
15.) Die momentane Situation sieht so aus, dass es bereits 15 Anmeldungen für die Nordkampschule bzw. die Norddörferschule gibt. Die Eltern der Einschüler haben ihre Kinder komplett an den anderen Schulen angemeldet, so dass es keine 1. Klasse geben wird.
Es folgt eine Diskussion zum Thema. Der Bürgermeister schneidet Themen wie das Schulpersonal (Hausmeisterin, Schulsekretärin, Reinigungskräfte) und die Schülerbeförderung an. Das Personal muss auf jeden Fall gehalten werden, der Transport soll mit einem eigenen Schulbus erfolgen. Frau Winkler (ADS-Kindergarten) berichtet, dass eine Elternumfrage ergeben hat, dass die Eltern auf jeden Fall eine Betreuung ihrer Kinder nach der Schule im Lister Hort bevorzugen. Herr Strenger betont, dass diese Einrichtung und der Kindergarten auf jeden Fall für die Gemeinde, auch im Hinblick auf die Ortsentwicklung, erhalten werden müssen. Defizite müssen durch den Gemeindehaushalt ausgeglichen werden.
5. Beratung und Beschlussfassung über den Seniorenausflug 2007
Der Seniorenausflug soll im September stattfinden. Nachdem ein Angebot der SVG mit Thema „Auf den Spuren des Landarztes“ für zu teuer befunden wurde, erhält die Verwaltung den Auftrag, bei der Firma „Schmidt-Reisen“ ein Angebot einzuholen. Diese Vorgehensweise wird einstimmig beschlossen.
6. Beratung und Beschlussfassung über Anträge auf Bezuschussung
a) Jugendfeuerwehr List
b) Lions Club
c) Sozialverband Deutschland, Ortsverband List
d) Jugendzentrum Sylt
e) Sportfreunde List
a) Jugendfeuerwehr:
Nach kurzer Beratung wird einstimmig beschlossen, der Jugendfeuerwehr einen Zuschuss in Höhe von 1.000,- € zukommen zu lassen.
b) Lions Club:
Nach Beratung wird der Antrag des Lions Club einstimmig abgelehnt.
c) Sozialverband:
Nach der Beratung wird einstimmig beschlossen, dem Bürgermeister den Auftrag zu erteilen, zu erst einmal beim Sozialverband zu erfragen, wie dessen Arbeit genau aussieht, des weiteren wofür und wie hoch der Zuschuss sein soll. Der Bürgermeister wird befugt zu entscheiden, ob ein Zuschuss gewährt werden soll. Die Obergrenze soll 250,- € betragen.
d) JUZ:
Es wird einstimmig beschlossen, das Jugendzentrum mit einem Zuschuss in Höhe von 500,- € zu unterstützen.
e) Sportfreunde List:
Die Sportfreunde List sollen wie im letzten Jahr für die Ausgestaltung des Festes „List bewegt sich“, an welchem auch andere Lister Vereine beteiligt sind, mit 1.000,- € bezuschusst werden. Dies wird einstimmig beschlossen.
Neu 7. Urwaldfest
Herr Simon berichtet über die Planung des diesjährigen Urwaldfestes. Die Organisation ist angelaufen. Der Termin ist der 01.09.07. Herr Simon bittet um Unterstützung der Gemeinde, Kurverwaltung, Bauhof etc., welche ihm zugesagt wird. Der Bürgermeister schlägt vor, einen Spendentopf zur Pflege des Urwaldes aufzustellen.
8. Mitteilungen und Anfragen
Es wird angefragt, wann das Spielgerät „Vogelnest“, welches seit längerem im Bauhof lagert, auf dem Spielplatz „Austernperle“ angebracht wird. Der Bürgermeister wird nachfragen. Außerdem wird auf die katastrophale Parkplatzsituation im Mannemorsumtal aufmerksam gemacht. Es wird bemängelt, dass der Spielplatz an der“ Austernperle“ viel zu klein ist. Herr Strenger berichtet, dass die Parkplatzerweiterung bereits genehmigt sei und die Spielplatzerweiterung in Bearbeitung ist. Der nach rechts abbiegende Teil des Mannemorsumtals soll nur noch für Anlieger zugänglich gemacht werden.
Die am Oststrand vorgesehene Behindertentoilette ist zunächst im Wirtschaftsplan der Kurverwaltung auf das Jahr 2008 verschoben worden. Die erneute Beratung zum Wirtschaftsplan 2008 erfolgt im November 2007.
Des weiteren wird auf einen Missstand an der Kreuzung Alte Dorfstr./ Am Königshafen hingewiesen mit dem Vorschlag, die alte Regelung „rechts vor links“ wieder einzuführen, da dies zu einer erheblichen Verkehrsberuhigung führen würde.
Außerdem wird angeregt, den Landwehrdeich wieder mit einem Durchfahrtsverbot für Reisebusse zu versehen.
Das Gespräch kommt im weiteren Verlauf auf die Aufstellung von Mülleimern an der Kurverwaltung wie es vor der Straßenbaumaßnahme war. Die Mülleimer lagern offensichtlich im Bauhof, die Aufstellung soll erfolgen.
Es wird des weiteren auf die Vorfahrtssituation an der Einmündung Landwehrdeich/Dünenstr. Aufmerksam gemacht. Viele Autofahrer haben die neue Regelung noch nicht registriert. Da die Beschilderung jedoch eindeutig sei, besteht kein Handlungsbedarf.
Außerdem wurde auf lose Steine am Fahrbahnteiler beim Ortsausgang zum Weststrand hingewiesen; zuständig für diese Straße ist das Straßenbauamt.
Zum Thema Schwimmhalle wird noch einmal deutlich gemacht, dass die Gemeinde auf keinen Fall diesbezüglich alleine in die Verantwortung gehen kann. Erstens sind die Unterhaltungs- und Personalkosten viel zu hoch, zweitens könnte eine zivile Nachnutzung der Schwimmhalle den im Gutachten des Kreises ermittelten unbeeinflussten Anfangswert (Außenbereich im Innenbereich) negativ beeinflussen. Die Folgen hieraus wären erheblich steigende Grunderwerbskosten. Die übrigen Gemeinden bis auf die Stadt Westerland haben sich diesbezüglich äußerst zurückhaltend geäußert.
Ende des öffentlichen Teils: 21.08 Uhr