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Protokoll vom 14.08.2007

Finanz- und Kurausschuss

Tagesordnung

A  Öffentlicher Teil

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit

Die Vorsitzende, Gv. Maenss eröffnet die Sitzung, stellt die Ordnungsmäßigkeit der Einladung, der Anwesenheit und die Beschlussfähigkeit fest.


2. Fragen der Bürger / Mitteilungen

Es werden keine Fragen an die Ausschussmitglieder gestellt.

Betriebsleiterin Güldenpfennig macht folgende Mitteilungen:
a) Der Jahresabschluß 2006 der Kurverwaltung wird gerade (33 KW) in Hamburg erstellt und wird voraussichtlich im September vorliegen.

b) Die neue FVA-Satzung wird von Rechtsanwalt Elmenhorst ausgearbeitet. Diese soll im Herbst vorliegen, so dass sie zum 01.01.2008 in Kraft treten kann.

c) Der Regaleinbau für 750 Strandkörbe im Betriebshof wird in der 34. KW beginnen.

d) Die Strandparty wurde erfolgreich durchgeführt. Es gab positive Rückmeldungen seitens der Gäste und der Rantumer Einwohner. Ein besonderer Dank geht nochmals an Herrn Arndt Nebert für seine Hilfe. Gv. D. Schmitt bemängelt die hohen Getränkepreise. Gv. Nebert erläutert, dass der hohe Aufwand für den Transport und die Kühlung den Preis rechtfertigt. Es wird überlegt, ob der erwirtschaftete Überschuss an die Helfer verteilt werden soll. Die nächste Strandparty ist bereits geplant und soll am 22.08. stattfinden.

e) Es ist eine Saisonabschlussparty am 29.08. geplant, zu der die Angestellten der Kurverwaltung und die 3 Bürgermeister eingeladen werden. Um das Betriebsklima zu fördern, möchte Frau Güldenpfennig die Abschlussparty in diesem Jahr auf die Mitarbeiter beschränken und nicht wie in den Vorjahren auf Familienmitglieder, Freunde und Bekannte ausweiten.

f) Für den Betriebshof musste kurzfristig ein neues Auto angeschafft werden, da der vorhandene Opel nicht mehr durch den TÜV kommt. Eine Reparatur war nicht mehr möglich. Gv. Hansen fragt nach, warum das neue Fahrzeug kein Automatik-Getriebe hat. Frau Güldenpfennig teilt mit, dass dies nicht bedacht wurde, nimmt den Einwand aber zu Kenntnis.

g) Das GGV 2008 wird Anfang Oktober vorliegen. Der Aufbau ist ähnlich wie in den Vorjahren, es ist jedoch mit einem neuen Titelblatt versehen.

h) Die TV-Sylt kommt gut bei den Gästen an. Da jedoch eine Überproduktion besteht, sollte über die Art der Verteilung nachgedacht werden. Es wäre sinnvoll, die Verteilung über die Vermieter zu regeln und über die Kurverwaltung nur an Tagesgäste zu verteilen. Es sollte auch über eine evtl. Liefergebühr nachgedacht werden.


3. Campingplatz
a) Planung 2008
b) Mittelfristige / langfristige Planung

a) Planung 2008
Bevor Frau Güldenpfennig mit ihren Ausführungen beginnt, fasst Bgm. Jansen das Thema „Campingplatz“ für die Zuhörer nochmals wie folgt zusammen: Seit vielen Jahren besteht ein Investitionsstau, es muss versucht werden, den Campingplatz wieder in eine wirtschaftliche Ebene zu bringen. Er weist darauf hin, dass es nicht sein kann, dass der Campingplatz ein Zuschussbetrieb für die Kurverwaltung ist. Frau Güldenpfennig stellt die Planung 2008 vor: Normalerweise ist der Campingplatz vom 01.04. bis 15.10. geöffnet. 2008 soll der Campingplatz vorzeitig geöffnet werden, da Ostern bereits am 23.03. ist. Daher soll bereits am 20.03. (Gründonnerstag) der Platz geöffnet werden. Dadurch werden höhere Stromkosten, sowie Personalkosten (Mitarbeiter im Büro, Reinigungskräfte) entstehen. Diese Kosten werden durch die Belegung getragen. Die Saison-Camper sollen für diese Zeit, wie ein normaler Tagesgast berechnet werden.
Die Preise werden 2008 wie folgt geändert:
Die Gastgebühr wird abgeschafft und durch eine Personengebühr ersetzt. Der Saisonplatz ist an 2 Erwachsene zzgl. minderjährige Kinder gebunden, die im Mietvertrag angegeben sein müssen. Die Kosten für die Saisonplätze werden um ca. 5 % angehoben. Die Stromgebühren der Saisonverträge werden um 10 % von 320,-- € auf 350,-- € erhöht. Frau Güldenpfennig gibt Vergleichszahlen der anderen Campingplätze bekannt. Es entsteht eine Diskussion über die Abrechnung der Stromkosten. Es wird angeregt per Zähler abzurechnen, anstatt eine Pauschale zu erheben. Dies ist zur Zeit nicht möglich und wird unter dem Punkt Investitionen näher erläutert werden. Es entsteht eine rege Diskussion über die gesamte Campingplatzsituation sowie über die Handhabung der gewerblichen Nutzung der Saisonplätze.

b) Mittelfristige / langfristige Planung
Frau Güldenpfennig erläutert, dass für die komplette Sanierung des Campingplatzes mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 2 Mio. € zu rechnen ist. Herr Ossenbrink erläutert die schwierige Situation der Sanierungsplanungen, da keine aktuellen Pläne über Wasser-, Strom- und Gasleitungen vorliegen. Die alten Leitungen müssten insgesamt entfernt und die neuen Leitungen gelegt werden. Hierzu sind unbedingt Fachfirmen heranzuziehen. Ziel ist es moderne Waschhäuser bereitzustellen und sämtliche Nebenkosten nach Verbrauch abrechnen zu können. Dies ist technisch möglich, muss aber bei der Sanierungsplanung mit berücksichtigt werden. Des weiteren ist zu klären, ob der gesamte Platz auf einmal saniert wird, oder in Teilbereichen vorgegangen werden soll. Dies ist auch abhängig davon, ob die Sanierung über den Winter abgeschlossen werden kann. Es muss sichergestellt sein, dass zum Saisonbeginn der Platz wieder nutzbar ist. Nach der Saison 2008 sollte endgültig mit der Sanierung begonnen werden. Frau Güldenpfennig gibt zu bedenken, dass bei den zu erwartenden Kosten, diese Investition sich erst in 25 Jahren tragen würde. Daher ist grundsätzlich zu klären, ob die Sanierung in diesem Umfang durchgeführt werden soll. Bgm. Jansen stellt abschließend fest, dass umgehend eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten anzufertigen ist. Benötigt wird eine Kalkulation sowie eine Darlegung der Refinanzierungsmöglichkeiten. Es muss in Erfahrung gebracht werden, ob es Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen gibt, so dass die GV vor Ablauf des Jahres eine Entscheidung treffen kann.


4. inhouse Buchungs- / Zimmernachweissystem

Frau Güldenpfennig berichtet, dass das neue Zimmernachweissystem läuft. Zur Zeit laufen noch beide Systeme parallel. Sie weist darauf hin, dass es dringend notwendig ist, dass die Vermieter auch online buchbar sind. Bei Suchanfragen über andere Internetauftritte (z.B. www.sylt.de, www.nordsee-tourismus.de, www.sh-tourismus.de) erscheinen kaum Rantumer Vermieter. Dies wäre aber wichtig, da dem Ort die Gäste sonst verloren gehen. In der nächsten Vermieterversammlung sollen den Vermietern erneut die Vorteile der online-Buchung erläutert werden. Des weiteren soll auch die Problematik der Klassifizierung angesprochen werden. Bgm. Jansen wundert sich über die entstandene Diskussion über die online-Buchbarkeit, da bereits vor Jahren ein Beschluss über die Verpflichtung zur Onlinebuchung gefasst worden ist. Abschließend spricht Frau Güldenpfennig die Möglichkeit von Pauschalangeboten an. Es könnte eine Kombination Mietwagen – Unterkunft geben. Gv. Nebert regt eine Zusammenarbeit mit dem Thermalbad im Dorfhotel an. Es sollen diesbezüglich Gespräche geführt werden.


5. Verschiedenes

a) GV. Zahel fragt an, ob es richtig sei, dass der Kursaal für 3 Tage gemietet und bezahlt werden muss, auch wenn dieser nur für einen Tag genutzt wird. Des weiteren möchte er wissen, wie hoch die Kosten pro Tag sind. Frau Güldenpfennig teilt mit, dass der Kursaal pro Tag mit 150,-- € berechnet wird. Sollte für eine private Feierlichkeit der Saal z. B. bereits am Freitag für den Aufbau und anschließend am Sonntag für den Abbau genutzt werden, werden selbst-verständlich auch 3 Tage berechnet. Für eine eintägige Nutzung wird auch nur ein Tag berechnet.

b) Gv. Y. Schmitt bemängelt die Sauberkeit der Toiletten am Übergang ADS. Frau Güldenpfennig erklärt, dass die Toiletten morgens gereinigt und mittags nochmals kontrolliert werden. Bei Mängeln wird dann erneut gereinigt. In dem Zusammenhang wird auch die Toilettenanlage Samoa angesprochen.

c) Gv. Schmale erinnert daran, dass besprochen wurde, die Kurkartenkontrolleure länger an den Übergängen bleiben zu lassen. Sie möchte wissen, ob dies umgesetzt wird. Frau Güldenpfennig erklärt, dass die eigentliche Zeit auf 9:00 bis 15:00 festgelegt ist. Mit den Mitarbeitern ist aber abgesprochen, dass sie je nach Wetter entscheiden, ob es lohnenswert ist,  länger zu bleiben.



Die Vorsitzende dankt den Anwesenden für die Mitarbeit und schließt um 22:25 Uhr die Sitzung.